Monat: Juni 2016

12tel Blick Juni Friedhof

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Stillleben

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Immer ist es Welt

Wir haben nie, nicht einen einzigen Tag,
den reinen Raum vor uns, in den die Blumen
unendlich aufgehn. Immer ist es Welt
und niemals Nirgends ohne Nicht: das Reine,
Unüberwachte, das man atmet und
unendlich weiß und nicht begehrt.

Rainer Maria Rilke

Morgenlicht

morgenlicht

liebsterawardVielen Dank liebe Monni für diese Auszeichnung. Dieser Beitrag wird der Einzige dieser Art bleiben, aber da er von einer Vierbeinerin kommt, und es so schöne Fragen sind, werde ich sie beantworten:

1. Was isst Du am liebsten: Huhn, Rind, Fisch, Schwein oder Truthahn?
Nicht von allem – ich bin Vegetarierin

2. Was sind Deine bevorzugten Jagdgründe? Wiese, Heuschober, Gebüsch oder Wald?
Am liebsten schieße ich meine Fotos draußen im Grünen

3. Was war Dein eindrucksvollstes Jagderlebnis und was hast Du da erbeutet?
Am eindrucksvollsten war es, als ich mit der Kamera vor den Augen gegen das Holz einer Pferdekoppel gerannt bin. Erbeutet habe ich kurz danach ein schönes Löwenzahnfoto.

4. Wie sieht Dein Lieblingsschlafplatz aus?
Kuschelig weich und warm

5. Schläfst Du lieber auf dem Rücken oder auf dem Bauch?
Weder noch – auf der Seite

6. Was ist Dein Lieblingspielzeug?
Eine Nikon D5000

7. Mit welchen Strategien überzeugst Du Deinen Versorger / Deine Versorgerin, dass Du noch Hunger hast?
Zuhause kümmere ich mich selbst um meine Nahrung, unterwegs werde ich unausstehlich, wenn ich Hunger habe

8. Was ist Dein Lieblingsgeruch?
Im Frühling rieche ich gerne Flieder, im Sommer Lindenblüten und ein warmes feuchtes Getreidefeld, nachts den Duft von Jelängerjelieber, im Herbst frisches Laub und im Winter liebe ich den Geruch von Holzfeuer

9. Bist Du Freigänger / Freigängerin?
Ja – noch habe ich nichts schlimmes angestellt

10. Wenn ja, welche Jahreszeit magst Du am liebsten?
Den Herbst

11. Wenn Du in eine andere Haut schlüpfen könntest, was für ein Tier wärst Du dann gerne und warum?
Ich wäre gerne ein Haubentaucher. Als kleiner Haubentaucher könnte ich auf dem Rücken meiner Eltern mitschwimmen und ich wäre das ganze Jahr über an meinem Lieblingssee

Bodega

sherry.jpg

„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Sherry zu trinken“

frei nach Goethe

 

Mohnfantasie

blauer_mohn.jpgAlles schlummerte. Die Luft, warm und duftgeschwängert, war regungslos;
ab und zu durchflog sie ein Zittern, wie das Zittern des Wassers, das vom Fall eines Zweiges berührt wird.
Man fühlte ein Sehnen, eine Art Durst in dieser warmen Luft.
Ich beugte mich über den Zaun: vor mir streckte ein wilder roter Mohn aus dichtem Gras seinen schlanken Stengel hervor:
ein großer runder Tropfen nächtlichen Taus glänzte
in dunklem Schimmer auf dem Grund der geöffneten Krone.
Alles umher war wie in sich selbst versunken; alles schien hingestreckt,
unbeweglich und erwartungsvoll den Blick nach oben gerichtet zu haben.

Worauf harrte diese blaue, träumende Nacht?…
Iwan Turgenjew